Trendthema Geocaching
JAGD & HUND 2012 bietet aktive Hilfe bei Interessenskonflikten

Geocaching, ein Trend aus den USA, wird auch in Deutschland immer beliebter. Für die einen ist es ein Spaß bringendes Hobby, während es andere, wie zum Beispiel Jäger und Grundbesitzer, zuweilen auf eine harte Probe stellt. Auf der kommenden JAGD & HUND 2012, die vom 31. Januar bis 5. Februar 2012 in der Messe Westfalenhallen Dortmund stattfindet, werden Experten von Groundspeak, Betreiber der größten Geocaching-Plattform im Internet, den Dialog zum Thema Geocaching eröffnen, um ein besseres Miteinander aller Beteiligten zu erwirken.

Als Europas größte Messe für Jagd und Angelfischerei ist die JAGD & HUND in Dortmund seit jeher eine Plattform für die zentralen Anliegen der gesamten Branche. So bot auch das Thema Geocaching in den letzten Jahren immer wieder Anlass für Diskussionen unter Ausstellern wie Messebesuchern. Nun bekommen Betroffene aktive Hilfe bei Interessenkonflikten zum Thema Geocaching. Als Partner des Landesjagdverbands NRW wird Groundspeak auf der JAGD & HUND das Thema Geocaching präsentieren und Jägern, Naturschützern und Grundeigentümern Hilfestellung bei etwaigen Konflikten bieten, die in Einzelfällen auftreten. Denn die Fangemeinde wächst stetig. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als fünf Millionen Geocacher, alleine in NRW sind es rund 25.000, Tendenz steigend. Wenn die Geocacher abseits von Wegen und sogar nachts unterwegs sind, führt dies bisweilen zu Konflikten mit Land- und Forstwirten, Jägern, Fischern sowie Naturschützern. Gerade Extremformen, bei denen die Caches in geschützten Landschaftsbestandteilen, Wildeinstandsgebieten oder auf Bäumen versteckt werden oder das Geocaching mit frei suchenden Hunden betrieben wird, schaden der Natur und bergen erhebliche Gefahren für alle Beteiligten.

Bereits im Sommer dieses Jahres hatte der Landesjagdverband NRW ein Symposium zum Thema "Geocaching und Natur" im Kongresszentrum Westfalenhallen veranstaltet und den Dialog zwischen Jägern und Geocachern, Landwirten, Naturschützern und Förstern angeregt. Mit dem Forum auf der JAGD & HUND soll der Dialog zwischen den Parteien nun weiter gefördert werden, um ein besseres Miteinander und den Schutz für Fauna, Wald und Flur zu gewährleisten.

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Erklärung zu Geocaching:

Geocaching ist eine Art "elektronische Schnitzeljagd", die vor etwa 10 Jahren in Amerika erfunden wurde. Mittels GPS-Empfänger wird in Wald und Feld nach versteckter „Beute“ (=Geocaches) gesucht. Die notwendigen Koordinaten dafür erhält man im Internet. Weitere Infos unter www.geocaching.com.

Fakten zur JAGD & HUND:

Rund 650 Aussteller werden auf der JAGD & HUND vertreten sein. Neben einem umfassenden Informations- und Unterhaltungsangebot rund ums Jagen und Angeln bietet die Messe ein riesiges Produkt- und Dienstleistungsspektrum, das von der Wildhege und -pflege über Jagdausrüstung, Jagdeinrichtungen, Jagdtouristik, Jagdfahrzeuge und Jagdhäuser, Ausrüstung für Fischerei und Fischfang, Angelreisen und Angelbedarf bis hin zu Landschafts- und Naturschutz reicht.

Die JAGD & HUND findet vom 31. Januar bis 5. Februar 2012 in den Westfalenhallen 3A bis 8 statt und ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte für Erwachsene kostet regulär 13 Euro.

Anreise mit den U-Bahnlinien U45 und U46 zum Haltepunkt "Westfalenhallen".

Weitere Informationen unter www.jagdundhund.de.


Medien-Information 141 / 2011 - 8. Dezember 2011
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