Erbstücke unter dem Mikroskop
Westdeutsche Mineralientage bieten Schmuck- und Edelsteinbestimmung

Funkelnde Edelsteine, seltene Mineralien, Millionen Jahre alte Fossilien und außergewöhnliche Schmuckstücke – am 26. und 27. November 2011 öffnen die Westdeutschen Mineralientage ihre Schatzkammer in der Messe Westfalenhallen Dortmund. Rund 200 Aussteller werden mit Exponaten aus aller Herren Länder vertreten sein. Anziehungspunkte der Messe werden sicherlich auch die Sonderschau „Edle Metalle“ und Aktionsflächen wie Goldwaschen, Fossiliensuchen, Schaupräparieren sowie wie der DMF-Bestimmungsstand sein, an dem Besucher ihre mitgebrachten Schmuckstücke und Edelsteine bestimmen lassen können. Dieses kostenlose Service-Angebot ist seit Jahren eine feste Institution. Hier werden während der Messe täglich mehrere Hundert Schmuck- und Sammlerstücke getestet.

Durchgeführt werden die Schmuck- und Edelsteinbestimmungen auf den Westdeutschen Mineralientagen Dortmund vom Institut für Edelstein Prüfung (EPI), einem unabhängigen Labor für Echtheitsprüfungen und Qualitätskontrolle von Edelsteinen und Mineralien. Das EPI-Labor ist auf geschliffene Steine spezialisiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Glasperlen oder Diamanten handelt. Der auf der Messe angebotene Service umfasst die Bestimmung von allen geschliffenen Produkten und die Identifizierung von künstlichen Eigenschaftsveränderungen (Färben, Kleben, Beschichten) von auf der Messe gekauften oder von zu Hause mitgebrachten Steinen. „Wir haben für jeden Stein das passende Analyseverfahren, um seine Identität und mögliche künstliche Veränderungen erkennen zu können“, sagt Geschäftsleiter Bernhard Bruder. Der Diplom-Mineraloge und Gemmologe ist Fachmann auf dem Gebiet der künstlichen Eigenschaftsveränderungen bei Edelsteinen und Mineralien und sein Institut ist mit einer Erfahrung von mehr als 15 Jahren der Ansprechpartner für Juweliere, Versicherungen, Messeveranstalter, Universitäten und Museen.

Als Prüfinstitut für das Zertifizierungssystem GKS (Gemmologisch kontrollierte Steinqualität), reisen die Mitarbeiter durch ganz Deutschland und zertifizieren den kompletten Warenbestand von Mineralien- und Edelsteinhändlern, erstellen Wertgutachten für Edelsteine und Mineralien, schreiben Befundberichte von Schadensfällen und zertifizieren die Echtheit einzelner Edelsteine.

Täglich mehrere hundert Schmuck- und Sammlerstücke wurden während der Westdeutschen Mineralientage 2010 täglich am DMF-Bestimmungsstand getestet. Darunter waren viele Erbstücke von sehr guter Qualität aber auch einige unechte Steine, die die Besucher von Urlaubsreisen mitgebracht hatten. „Zu den häufigsten falschen oder geschönten Steinen zählen im Moment der unechte Türkis, synthetische Rubine oder bestrahlte Blau-Topase“, weiß Experte Bernhard Bruder. „Solche Fälschungen erkennen wir häufig an der Lichtbrechung und Dichte der Steine per Augenschein oder mit einer mikroskopischen Untersuchung, einer Spektroskopie oder mithilfe von Reagenzien“, so Bruder. Die Schmuckstücke werden bei dem Prüfverfahren nicht beschädigt.

In Dortmund kommen nicht nur eingefleischte Sammler auf ihre Kosten. Ein familienfreundliches Rahmenprogramm mit Aktionen wie Fossilien-Präparieren, Goldwaschen und Fossiliengraben wartet auf die Messebesucher.

So vielseitig wie das Rahmenprogramm wird auch das kommerzielle Angebotsspektrum der Westdeutschen Mineralientage sein. Rund 200 Aussteller aus aller Herren Länder werden in Dortmund seltene Edelsteine, beeindruckende Mineralien und Fossilien sowie einzigartige Schmuckstücke präsentieren.

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Die Westdeutschen Mineralientage Dortmund finden am 26. und 27. November 2011 in Westfalenhalle 4 der Messe Westfalenhallen Dortmund statt und sind Samstag und Sonntag, von 10 bis 18 Uhr, geöffnet.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 8 Euro
Nachmittagsticket (ab 14 Uhr): 4 Euro
Familienticket (2 Erwachsene + 2 Kinder):17,50 Euro
Kinder: 4 Euro.

Anreise in Dortmund mit den U-Bahnlinien U45 und
U46 zum Haltepunkt „Westfalenhallen“.

Internet: www.mineralientage-dortmund.de.


Medien-Information 137 / 2011 - 7. November 2011
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