Westdeutsche Mineralientage zeigen Dortmunder Raubsaurier und edle Metalle (Pressemappe)
Vom 26. bis 27. November 2011 laden die 22. Westdeutschen Mineralientage in die Messe Westfalenhallen Dortmund ein und zeigen ein großes Angebot an edlen Mineralien, Edelsteinen, Fossilien und Schmuckstücken. Highlight der diesjährigen Messe ist nicht nur die erstmalige Präsentation des Dortmunder Raubsauriers sondern ebenso faszinierende Exponate aus Platin, Gold, Silber und Meteoreisen, die innerhalb einer Sonderschau ausgestellt werden. Dazu gehören eindrucksvolle Gold- und Silberstufen, Platin- und Goldnuggets, Meteoriten sowie außergewöhnliche Schmuckstücke aus Gold, Platinerz und Meteorit-Eisen. Rund 200 Aussteller aus Europa und Übersee werden in Dortmund vertreten sein. Beliebte Programmpunkte wie Goldwaschen, Fossiliensuchen und Schaupräparieren wird es genauso geben wie den DMF-Bestimmungsstand mit Experten des Edelstein-Prüfinstituts (EPI).

Ohne die Entdeckung der Metalle wäre die Weiterentwicklung der Menschheit nicht möglich gewesen. Sie sind wichtige Werkstoffe, die in der Industrie und in der Medizin eingesetzt werden und dort nicht mehr wegzudenken sind. Besonders Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin kommen wegen ihrer Korrosionsbeständigkeit häufig zum Einsatz. Rohstoffe wie diese sind rar geworden, werden aber immer mehr gebraucht. Deshalb bewegen sich die Preise für Edelmetalle im Moment auch auf höchstem Niveau. Der Goldpreis liegt derzeit auf einem Spitzenwert von rund 1.300 Euro pro Feinunze.

Beeindruckende Goldnuggets und Edelmetallstufen

In welch beeindruckenden Formen die Edelmetalle in der Natur vorkommen, zeigen die Westdeutschen Mineralientage am kommenden Wochenende in der Sonderschau „Edle Metalle“. Zu den Exponaten gehört unter anderem ein Fund aus dem Platinabbau Konder in Nelkan, Ostsibirien. Das Platinnugget wurde 1985 gefunden und wiegt 456,3 Gramm. Es handelt sich hierbei um eines der größten Platinnuggets in deutschem Privatbesitz. Ein weiteres Exponat stammt aus Kalgoorli, West-Australien. Es ist ein 413,6 Gramm schweres Goldnugget, das mit anderen Exponaten zu den wertvollsten Sammlerstücken der Ausstellung gehört. Die Goldstufen, die in Dortmund präsentiert werden, sind ausgesuchte private Sammlerstücke, die überwiegend aus der Eagels Nest Mine in Placer County, Kalifornien, stammen. Die Ästhetik der gezeigten Objekte liegt vor allem in ihrer unbehandelten natürlichen Kristallisation.

Auch Europa hat gute Fundstellen für Edelmetalle zu bieten, wie ein Ausstellungsstück aus Norwegen beweist. Die historische Draht-Silberstufe ist baumartig auskristallisiert und stammt aus dem Bergbau Kongsberg, der als weltweit einzigartig für besonders schöne und gut kristallisierte Silberfunde gilt.

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Die ausführliche Pressemappe finden Sie untenstehend als Pdf zum Download.