„Wer den Pfennig nicht ehrt…“
  • Münz- und Sammlerbörse am 22. Februar 2009

Am 22. Februar 2009 ist die Westfalenhalle 2 wieder Treffpunkt für über 1.300 Privatsammler und Händler aus Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Westfälische Münz- und Sammlerbörse findet bereits zum 69. Mal in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt und ist mit rund 100 Ausstellern die größte Münzbörse in NRW. Zu den Sammler-Favoriten gehören in diesem Jahr die neuen Euro-Kursmünzen der Slowakei, die Gedenkmünzen zum 10. Jahrestag des Euro und aus der Bundesländerserie „Saarland“ sowie historische Münzen aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik. Im Angebot der Börse sind neben den Münzen aus aller Herren Länder auch Papiergeld und sonstige Zahlungsmittel sowie Telefonkarten, Orden, Medaillen, Postkarten, Briefmarken, Taschenuhren und Sammler-Literatur.

Die altbekannte Redensart: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“ erfuhr kürzlich auf einer Münz-Auktion in Dortmund eine glückliche Wendung. Der wohl älteste deutsche Pfennig wechselte für 34.000 Euro den Besitzer. Den Zuschlag erhielt Rüdiger Kaiser aus Frankfurt, der die Münze im Auftrag eines Kunden ersteigerte. Der Händler, der auch auf der kommenden Münz- und Sammlerbörse ausstellen wird, ist seit über 30 Jahren treuer Stammkunde der Messe Westfalenhallen Dortmund.

Kaiser wird in Dortmund Münzen mit dem Schwerpunkt Antike und ältere deutsche Münzen zeigen. An der Börse schätzt er vor allem die Kontinuität und die gute Möglichkeit für den direkten Kontakt mit dem Kunden. Mit ihm werden sich auf der Westfälischen Münz- und Sammlerbörse rund 100 Aussteller aus Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Ungarn präsentieren.

Im Angebot haben die Händler unter anderem die prägefrischen Kurs-Euro-Münzen aus der Slowakei. Die EU-Neuling führte den Euro als erster Staat in Osteuropa zum 1. Januar 2009 ein – ganz zur Freude der emsigen Münzensammler. Deren Leidenschaft wurde ohnehin durch die damalige Einführung der EU-Währung regelrecht beflügelt. Ein weiteres Objekt der Begierde werden die 2-Euro-Gedenkmünzen zum 10. Jahrestag der Gründung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) sein, die alle 16 Vollmitglieder des Euro-Raums zum 1. Januar 2009 herausgegeben haben.

Ganz frisch aus der Presse (6. Februar 2009) kommt die 2-Euro-Gedenkmünze „Saarland“ aus der Bundesländerserie mit dem Motiv der Ludwigskirche in Saarbrücken, die als Symbol für das Bundesland an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg steht.

Und da auch das Gold bei den Sammlern immer noch hoch im Kurs steht, werden die Besucher in Dortmund versuchen, sich bei den Händlern eine Option für den im Oktober erscheinenden Gold-Euro mit dem Motiv des UNESCO Welterbe Trier zu sichern.

Weitere Highlights im Angebot der Börse sind aber ebenso historische Münzen aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik, die zu den absoluten Sammlerraritäten gehören. Viele der Sammlerstücke werden in Dortmund ihren Preis kosten, aber natürlich gibt es auch zahlreiche Objekte für den kleineren Geldbeutel.

Für die Besucher lohnt es sich jedenfalls, etwas genauer hinzusehen, nicht nur, wenn es um Pfennige geht. Vor allem sollten sie zur rechten Zeit da sein, damit sich eine andere Redensart „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ nicht am Ende gegen sie richtet.

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Die Westfälische Münz- und Sammlerbörse findet am Sonntag, dem 22. Februar 2009, von 9 bis 17 Uhr, in Westfalenhalle 2 der Messe Westfalenhallen Dortmund statt. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7 Euro, Kinder zahlen 3,50 Euro.

Anreise mit den U-Bahnlinien U45 und U46 zum Haltepunkt „Westfalenhallen“.

Weitere Informationen unter www.westfaelische-muenzboerse.de.

Medien-Information 23 / 2009 - 13. Februar 2009
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