Über 100 Händler aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, Litauen, den Niederlanden, Slowenien und Ungarn boten am vergangenen Sonntag, dem 13. September 2009, auf der 70. Westfälischen Münz- und Sammlerbörse in der Messe Westfalenhallen Dortmund ein umfassendes Angebot an historischen und aktuellen Münzen aus der ganzen Welt. Neben den Münzen wurden aber auch Papiergeld und sonstige Zahlungsmittel, Telefonkarten, Orden, Medaillen, Postkarten, Briefmarken, Kleinstantiquitäten, Taschenuhren und Sammler-Literatur präsentiert. Erneut konnten über 1.000 Besucher gezählt werden. Damit erfreut sich die größte Münzbörse in NRW weiterhin einer konstanten Beliebtheit unter den Sammlern und Großhändlern.
Besonders hoch war die Nachfrage nach Goldmünzen aller Art. Dazu gehörten unter anderem die Münzen aus dem Kaiserreich, der südafrikanische Krügerrand und die 100-Euro Goldmünzen. Der im Oktober erscheinende neue deutsche Gold-Euro mit dem Motiv „Weltkulturerbe Trier“ konnte auf der Westfälischen Münz- und Sammlerbörse bereits vorbestellt werden. Seit Einführung des Euros lassen Neuerscheinungen dieser Art die Sammlerherzen höher schlagen, gerade weil das Edelmetall in Krisenzeiten eine „sichere Bank“ darstellt. Die kleine Auflage dieser Münzen macht sie zu einem interessanten Sammlerobjekt mit hohen Wertsteigerungen.
Genau aus diesem Grund werden auch die Münzen aus der Weimarer Republik in Dortmund stark nachgefragt. Aufgrund der niedrigen Auflagenhöhe und ihrer hohen Wertbeständigkeit sind sie bei den Sammlern sehr beliebt.
Die Westfälische Münz- und Sammlerbörse findet zweimal im Jahr – einmal im Februar und einmal im September – in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt. Der nächste Termin ist der 14. Februar 2010.
Medien-Information 95 / 2009 - 14. September 2009
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