- Edelmetalle in Dortmund gefragt
Rund 900 Besucher kamen am vergangenen Sonntag, dem 14. Februar 2010, zur Westfälischen Münz- und Sammlerbörse in die Messe Westfalenhallen Dortmund. Über 100 Händler aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, Litauen, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz und Slowenien stellten ihre Exponate aus. Das Angebotsspektrum umfasste neben aktuellen und historischen Münzen, Papiergeld und sonstigen Zahlungsmitteln aus aller Welt, Telefonkarten, Orden, Medaillen, Postkarten, Briefmarken, Kleinstantiquitäten, Taschenuhren und Sammler-Literatur.
Die Aussteller zeigten sich mit ihren Geschäften zufrieden, nicht zuletzt deshalb, weil neben den Privatsammlern auch einige Großhändler zur Börse angereist waren. Die Westfälische Münz- und Sammlerbörse ist die größte ihrer Art in NRW.
In Dortmund zählen unter anderem die Münzen aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik zu den Publikumslieblingen. Und auch der Euro erfreut sich steter Nachfrage. Zu beobachten war am Sonntag vor allem ein lebhafter Handel mit Gold- und Silbermünzen, die aufgrund ihres hohen Edelmetall-Wertes als Anlagemünzen geschätzt werden. Die Euromünzen stellen aus diesem Grund ein interessantes Sammelgebiet dar, das jedes Jahr durch limitierte Auflagen der Gold- und Silber-Euros und weiterer Gedenkmünzen erweitert wird.
Die Westfälische Münz- und Sammlerbörse findet zweimal im Jahr – einmal im Februar und einmal im September – in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt. Der nächste Termin ist der 12. September 2010.
Medien-Information 39 / 2010 - 15. Februar 2010
honorarfrei -Belegexemplar erbeten
