Der Kongress der #rail2009 eröffnet die Diskussion um die besten Fahrzeugkonzepte für einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Stadtverkehr. Fahrzeugindustrie sowie Stadt- und Verkehrsplaner nehmen Anforderungen der Städte und die Leistungsfähigkeit verschiedener Verkehrsmittel unter die Lupe. Am dritten Messetag (11.November) analysieren die Teilnehmer des Forums „Konzepte von gestern, Konzepte der Zukunft – Die Renaissance von O-Bus und Straßenbahn?“ die Verkehrssituation in den Städten und formulieren ihre Vorstellungen von geeigneten Verkehrsmitteln und -systemen.
Einig werden sich alle Akteure darin sein, dass der ÖPNV ein wertvoller Standortfaktor und von großer Bedeutung für die Mobilität in Ballungsräumen ist. Mit welchen Rezepten der Nahverkehr aber seine Chancen tatsächlich effektiv nutzen kann, ist durchaus umstritten. Kommen die aus vielen Städten verbannten Straßenbahnen in die City zurück? Können sich kostspielige U-Bahn-Projekte überhaupt rechnen? Und welches Verkehrsmittel hat die Nase in Sachen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit vorn? In die spannende Diskussion bringen Dr. Ansgar Brockmeyer, Head of Public Transit bei Siemens Mobility, und Krzysztof Olszewski, Aufsichtsratsvorsitzender Solaris Bus & Coach, die Sicht der Fahrzeughersteller ein. Mit ihnen diskutieren auf dem Podium unter anderem Jürgen Fenske, Vorstandssprecher der Kölner Verkehrs-Betriebe, Ullrich Sierau, Planungsdezernent der Stadt Dortmund, und Prof. Dr. Hermann Zemlin von der Universität Karlsruhe.
