In die Erprobung innovativer Maßnahmen zur Lärmminderung fließen Bundesmittel in Rekordhöhe: So investiert der Bund im Rahmen des Konjunkturprogramms von 2009 bis 2010 zusätzlich rund 100 Mio. Euro in den Lärmschutz an Schienenwegen. Zusammen mit dem Lärmsanierungsprogramm des Bundes stehen in diesem Zeitraum insgesamt 400 Mio. Euro zur Verfügung.
Dem ebenso aktuellen wie kontroversen Thema Lärm widmet sich der verkehrspolitische Kongress der #rail am dritten Messetag mit dem Forum „Von wegen Stille Nacht – wer schaltet den Bahnlärm ab?“. Im engagierten Dialog suchen Bürgerinitiativen, Wissenschaftler, Politiker und Industrievertreter nach effizienten und wirtschaftlichen Lösungen für einen leiseren Schienenverkehr. Unter anderem bringen sich auf dem Podium Thomas Kohl vom Bundesverkehrsministerium, Joachim Kettner, Leiter des DB Umweltzentrums, Prof. Kay Mitusch vom Institut für Wirtschaftspolitik und -forschung der Universität Karlsruhe und Sybilla Windelberg, 1. Vorsitzende der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm, in die Diskussion ein.
