Klimaschutzdebatte und Wirtschaftskrise führen dazu, dass immer mehr Menschen vom Auto auf Bus und Bahn umsteigen. Vor allem in Metropolregionen und Ballungsräumen hat der ÖPNV gute Chancen, sich noch stärker als Leistungsträger urbaner Mobilität zu positionieren. Die #rail2009 zeigt auf, mit welchen Konzepten diese Entwicklung nachhaltig forciert werden kann.
Standortfaktor Mobilität
Mit dem Kongressforum „Europäische Metropolen im Wettbewerb – Mobilität als entscheidender Standortfaktor“ nimmt die Diskussion gleich am ersten Tag einen wegweisenden Auftakt. Oberbürgermeister verschiedener europäischer Großstädte, Mobilitätsplaner großer öffentlicher Verkehrsunternehmen und Vertreter kommunaler Spitzenverbände erörtern hier ihre Konzepte für integrierte Verkehrslösungen und einen leistungsstarken Nahverkehr. Unter der Fragestellung „Konkurrenz oder Kooperation im kommunalen ÖPNV?“ stehen dann am zweiten Messetag die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und unternehmerische Spielräume im Stadtverkehr zur Diskussion.
Szenarien für urbane Mobilität
Am dritten Messetag diskutieren Stadt- und Verkehrsplaner mit Vertretern der Fahrzeugindustrie über zeitgemäße Verkehrsmittel, moderne Fahrzeugkonzepte und aussichtsreiche Innovationen im Bereich umweltfreundlicher Antriebstechniken. Unter dem Titel "Konzepte von gestern, Konzepte der Zukunft – Die Renaissance von O-Bus und Straßenbahn?" nehmen sie aktuelle und geplante Verkehrskonzepte für deutschen Städten unter die Lupe und entwerfen Szenarien für die urbane Mobilität von morgen.
