Engpassrisiko Infrastruktur

Güterverkehr und Logistik sind tragende Säulen der Wirtschaft. Doch der Effizienzdruck auf beide Leistungsträger ist hoch. Sobald sich die Wirtschaft erholt und die Warentransporte wieder steigen, werden Autobahnen, Bahntrassen und Containerhäfen mehr denn je überlastet sein. Auf der #rail2009 diskutieren Logistiker, Bahnunternehmer und Hafenbetreiber über Technologie- und Infrastrukturlösungen für Umschlag und Transport. Insgesamt zwei Foren sieht das aktuelle Kongressprogramm zu diesem Themenkomplex vor.

Lösungen fürs Hinterland
„Seehäfen mit Potenzial – Wird das Binnenland zum Nadelöhr?“ lautet die Leitfrage für das Forum am ersten Kongresstag. Die Teilnehmer erörtern hier die aktuellen Planungen zum  Ausbau der Schieneninfrastruktur rund um die europäischen Seehäfen – und formulieren ihre Forderungen an die Politik nach zukunftsorientierten Investitionen in bauliche und technologische Lösungen: Schließlich dürfen vorhandene Kapazitätsengpässe den Aufschwung nach der Krise nicht behindern.

Verkehrsträger im Verteilungskampf
Unter dem Titel „Schiene, Straße, Wasser – Wohin mit dem knappen Geld für unsere Infrastruktur?“ lädt die #rail2009 die Vertreter der verschiedenen Verkehrsträger zum Streitgespräch ein. Die Kongressmesse bietet ihnen am dritten Messetag ein Forum zur Positionierung im Verteilungskampf um die geringen Investitionsmittel. Die Diskussion soll aber auch die Erfolgschancen der Trimodalität und einer integrierten Verkehrspolitik, die auf eine sinnvolle Kombination aller Verkehrsträger setzt, beleuchten.