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FAIR TRADE & FRIENDS: Neuer Titel, erweitertes Konzept, aktuelle Trendthemen


Deutschlands größte Messe für den fairen Handel erweitert ihr Produktportfolio


Vor drei Jahren bezog die FA!R ihr Quartier in der Messe Westfalenhallen Dortmund. Inzwischen hat sie sich zu Deutschlands größte Messe zum Fairen Handel entwickelt. Nun stellt sich die Messe neu auf. 2013 wird sie vom 6. bis 8. September 2013 unter dem Titel FAIR TRADE & FRIENDS ein erweitertes Produktportfolio präsentieren. Zum neuen Messekonzept gehören die Stärkung des bisherigen Kernangebotes, die Erweiterung um topaktuelle Themenbereiche wie Re- beziehungsweise Upcycling und Gemeinschaftlicher Konsum sowie ein zeitloser, moderner und nachhaltiger Standbau, der viel kreativen Raum für die jeweilige Produktpräsentation lässt. „Wir werden die FAIR TRADE & FRIENDS sukzessive weiter ausbauen“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dormund GmbH.

Stärkung des Kernangebots

Kernangebot der FAIR TRADE & FRIENDS bleibt der Faire Handel. Dazu gehören Fairtrade Deutschland und deren Lizenznehmer, die Mitglieder der World Fair Trade Organisation (WFTO) und anerkannte Lieferanten für die Weltläden. Dieses Kernsegment wird weiter forciert und konsequent erweitert. Das betrifft unter anderem den Bereich faire Textilien mit der höchsten Wachstumsquote im Non-Food Bereich, zu dem unter anderem Zertifizierungen und Mitgliedschaften wie Fairtrade, GOTS, IVN BEST, FAIR WEAR FOUNDATION gehören oder auch ethisches Investment (faires Geld) und „Sozial-verträglicher Tourismus“. Außerdem wird die Messe neben dem klassischen Fairen Handel zukünftig weitere Produkte und Dienstleitungen im Rahmen eines ökologisch und sozial verantwortlichen Konsums präsentieren. Denn der Faire Handel kann die drängenden Probleme der heutigen Zeit wie Ressourcenverschwendung, Umweltverschmutzung und Ausbeutung von Menschen allein nicht lösen.

Erweiterung um „FRIENDS“

Die FAIR TRADE & FRIENDS wird auch neue Freundschaften aufbauen und entwickeln. Ziel ist es, verwandte oder überlappende Themen und Inhalte des Fairen Handels aufzunehmen und damit einen Dialog zwischen den ergänzenden Ansätzen eines nachhaltigen Wirtschaftens zu fördern sowie an den Endverbraucher zu kommunizieren.

Als neue „Freunde“ der Messe werden 2013 Themenbereiche wie Gemeinschaftlicher Konsum (=Collaborative consumption) und Recycling/ Upcycling aufgenommen. Dieses Themenfeld widmet sich der gemeinsamen und damit nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und persönlichen Gegenständen. Besitz und Massenkonsum werden Gemeinschaft und Vertrauen entgegengesetzt. Das Tauschen, Leihen und Mitnutzen von Dingen und Dienstleistungen ist damit nicht nur eine günstige Alternative zum persönlichen Besitz. Mehr Menschen benötigen weniger Dinge; das schont Ressourcen, spart Energie und allerorts entstehen spontane kurzfristige oder andauernde Gemeinschaften. Damit greift die FAIR TRADE & FRIENDS aktuelle gesellschaftliche Themen auf, die genauso zu einem nachhaltigen Lebensstil gehören wie der Faire Handel. Auch die Erweiterung des Bereiches Ethische Geldanlagen sowie die Ausweitung des „Nachhaltigen Tourismus“ (CSR-Zertifizierung) werden auf der Messe für spannende Crossover-Effekte sorgen.

Schwerpunkt Öko-faire Mode

Einer der Schwerpunkte der Messe FAIR TRADE & FRIENDS bleibt das Thema Öko-faire Mode, bislang vornehmlich nachgefragt von ethisch orientierten Konsumenten. Viele Modeketten (Stichwort Conscious Collection) sowie Einzellabels führen inzwischen fair gehandelte Mode im Sortiment – eine positive Entwicklung, auf die die Messe reagiert: In einzelnen Foren werden Herkunft als auch Produktion einzelner Markenprodukte nachvollziehbar und glaubhaft erklärt. Außerdem wird durch Modenschauen dieses aktuelle Thema einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Zertifikate werden auf der Messe in einer einheitlichen Kennzeichnung am Stand der einzelnen Aussteller ausgewiesen, um Transparenz zu schaffen und Zertifizierungserfolge zu honorieren.

Sektor „Food“ wird weiter ausgebaut

Fair gehandelte Lebensmittel – als die am meisten nachgefragte Fairtrade-Sparte – erfahren derzeit eine steigende Präsenz auch im konventionellen Einzelhandel. Eine Entwicklung, die von der Messe gezielt durch weiteren Ausbau dieses Segmentes gefördert sowie inhaltlich fest im Rahmenprogramm verwurzelt wird. Da der faire Handel Produzenten bei der Umstellung auf ökologischen Anbau unterstützt – derzeit sind bereits 65 Prozent der Fairtrade Produkte auch bio-zertifiziert – wird auch diesen Anbietern der Zugang zur Messe ermöglicht, um sie erfolgreich an den Fairen Handel heranzuführen.

Fachlicher Austausch rund um den Fairen Handel

Als Messe, die sich gleichermaßen an Fachleute und Endverbraucher richtet, bieten auch 2013 zahlreiche Fachforen wichtige Informationen zum Fairen Handel und verwandten Wirtschaftszweigen und fördern damit den Dialog zwischen ökologisch verträglicher Produktion und global, respektive sozial verantwortlichem Konsum. Sie schaffen einen kommunikativen Raum für Diskussionen und Grundsatzerörterungen, um Erfahrungs- und Informationsaustausch auf fachlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene. Außerdem wird der B2B-Bereich mit seinen vielfältigen Angeboten für den Handel durch eine intensive Marketingkampagne ausgebaut und weiterentwickelt. Der Sonntag als letzter Messetag fokussiert sich deutlicher als bisher durch spezielle Angebote im Rahmenprogramm auf die Zielgruppe der Endverbraucher.

Karrierechancen mit nachhaltiger Kompetenz

Auch im Karrieremarkt und in den Hochschulen gewinnen Themen wie Fairer Handel und Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. Der Trend geht hin zu Fachkräften, die sich für eine zukunftsfähige Welt einsetzen wollen. Als zukunftsweisende Messe bietet die FAIR TRADE & FRIENDS Hochschulen und Akademien aus dem Designbereich eine Plattform, um sich innovativ den Themenfeldern Fairer Handel und Nachhaltiges Handeln zu nähern.

Innovativer Standbau mit viel Raum für Kommunikation

Auch in Bezug auf den Standbau strebt die FAIR TRADE & FRIENDS einen zeitlosen, modernen und nachhaltigen Standbau an, der viel kreativen Raum für die Präsentation der angebotenen Waren, respektive Dienstleistungen lässt. Dies schließt die Reduzierung des Standbaus auf das Wesentliche mit ein, um Produkte und deren Themenfelder in den Mittelpunkt zu rücken. Ein durchgängiges Farbkonzept, Offenheit der Stände mit überwiegend zwei offenen Seiten und Kommunikationszonen werden zum „Networking“ einladen.
Die FAIR TRADE & FRIENDS findet von Freitag, dem 6, bis Sonntag, dem 8. September 2013 in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt.

Veranstalter ist die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH und Ideeller Träger das Eine Welt Netz NRW. Förderer sind das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und das NRW-EU Ziel 2-Programm sowie die Stadt Dortmund als Kooperationspartner der Messe.

Besucherzielgruppe der FAIR TRADE & FRIENDS sind all diejenigen, die sich für fair gehandelte und nachhaltige Produkte interessieren und sich über Zukunftstrends in diesem Sektor informieren möchten; das betrifft Fachleute und Einkäufer für den Fach-, Einzel- und Großhandel, die Gastronomie und Institutionen ebenso wie öffentliche Beschaffer und Endverbraucher.

Weitere Informationen unter www.fair2013.de und www.facebook.com/fair.dortmund