![]() |
||
|
INTERMODELLBAU 2003 mit zahlreichen Schiffsmodellen
"Mann über Bord" im Vorführbecken Die größte Modellbau- und Modellsportausstellung Europas, die INTERMODELLBAU, feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Sie findet zum insgesamt 25. Mal statt. Zwischen dem 9. und 13. April präsentieren rund 400 kommerzielle sowie etwa 100 ideelle Aussteller, Verbände, Vereine und Einzelpersonen in der Messe Westfalenhallen Dortmund ihre Modelle. Diese sind ihren Vorbildern häufig sowohl in der äußeren Form als auch in der Inneneinrichtung bis ins kleinste Detail nachempfunden. Rund 48 000 Quadratmeter Brutto-Ausstellungsfläche in acht Messehallen warten auf die Modellbauer. Ein Schwerpunkt liegt auf Schiffsmodellbau. Etwa 190 private Modellbauer und 34 Vereine stellen in den Hallen 1 und 2 insgesamt rund 600 Boote und Schiffe aus. Nicht alle Modelle sind bereits fertig gestellt, sodass die Besucher vielmehr auch den Baubeginn oder die Vollendung miterleben können. Besonders viel Action ist im 450 qm großen Vorführbecken zu erwarten. Hier heißt es nonstop "Schiff ahoi!". Zu den ferngesteuerten Schiffsmodellen werden übers Mikrofon Geschichten erzählt. Bei einem Modell-Matrosen heißt es zum Beispiel "Mann über Bord" – der Besucher kann dann erleben, wie er mit einem Rettungsring wieder zurück auf das Schiff gezogen wird. Das "Shaohsing Ch’uan" – ein traditionelles Schiff in China Als "Hingucker" in sensationeller Detailarbeit präsentiert ein Modellbauer aus Willich eine chinesische Dschunke. In der Hafenstadt Tien Sien hatte er vor über 10 Jahren das erste Mal den bekanntesten chinesischen Schiffstyp gesehen und war von ihm fasziniert. Für den begeisterten Schiffsmodellbauer sind die Dschunken "eines der erstaunlichsten Wasserfahrzeuge der Welt", denn die Boote und Schiffe waren in China bereits 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung wichtige Transportmittel in Binnengewässern und auf hoher See. Sein nächstes Schiff sollte deshalb nach chinesischem Vorbild entstehen. Doch in China selbst bekam er keine Baupläne. Erst auf der INTERMODELLBAU 1991 wurde er beim Arbeitskreis Historischer Schiffsbau e.V. fündig. Ein Buch mit acht Plänen diente ihm als Vorlage. Über ein Jahr Freizeitarbeit investierte er bis zur Fertigstellung. Das Ergebnis ist eine Fluss- und Küstendschunke im Maßstab 1:20, Typ Plattboden mit Seitenschwertern. Ihr Vorbild war in Hangzou registriert und hatte unter anderem Holz, Getreide, Kohle und Salz geladen. Die Schiffsmodellbauer unterscheiden bei ihren Werken zwischen Spielzeugen, die häufig aus Bausätzen entstehen, und Schmuckstücken, die außerhalb der Ausstellung die heimische Vitrine zieren. Hier zählt die Eigenentwicklung der Pläne sowie die eigene Beschaffung und Bearbeitung des Baumaterials. Ein Modellbauer aus Rheden zum Beispiel, von Beruf technischer Zeichner, stellt auf der INTERMODELLBAU 2003 Modelle vor, die ausschließlich im Eigenbau entstanden sind. Die Messe Westfalenhallen Dortmund erwartet etwa 100 000 Besucher zur INTERMODELLBAU. Neben den Schiffen werden unter den 20000 Einzelmodellen Flugzeuge, Hubschrauber, Straßenbahnen, Dampfmaschinen, Mini-Cars, Motorräder, Trucks, Zeppeline, Karussels, Polizei-, Feuerwehr- und Krankenwagen sowie Baustellenfahrzeuge zu bewundern sein. Flugvorführungen und Fahrstrecken für Mini-Trucks versprechen viel Raum für Action. Besucher-Infos zur INTERMODELLBAU 2003 im Internet: www.intermodellbau.de Pressefotos finden sich ebenfalls im Internet unter www.westfalenhallen.de - Presseservice - Presse-Login – Downloads. Medieninformation 20.03.2003 - 39 / 2003 Medienkontakt: |
||
|