ifo-Studie

Wirtschaftliche Effekte für den Standort

Neue ifo-Studie: Messen und Kongresse geben besonders wichtige Impulse

Dortmund (AWe) – Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe hat nach 2009 zum zweiten Mal eine Untersuchung durch das renommierte Münchner ifo-Institut erstellen lassen. Thema waren erneut die wirtschaftlichen Effekte, die in einem durchschnittlichen Messe- und Veranstaltungsjahr durch das Unternehmen ausgelöst werden. Das erfreuliche Ergebnis: Alle maßgeblichen Kennzahlen sind gestiegen. Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH, sagt: „Die Studie unterstreicht besonders die Bedeutung von Messen und Kongressen. Sie zeigt auch, dass unsere Investitionen in den Messestandort wichtig sind.“

Bereits 2014/2015 hatten die Westfalenhallen das Kongresszentrum umfangreich modernisiert. Aktuell sind der Bau des neuen Messeeingangs Nord und der Besucherpassage entlang der Hallen sowie die Modernisierung des Messevorplatzes abgeschlossen worden. „Wir entwickeln gezielt genau die Stärken unserer Unternehmensgruppe weiter, die wirtschaftlich die stärksten Auswirkungen haben“, so Sabine Loos. „Wir freuen uns sehr, wenn wir damit in der Folge auch positive Effekte für den Standort auslösen.“

Messen tragen nach den Ergebnissen der aktuellen ifo-Studie am meisten zu den ermittelten wirtschaftlichen Effekten bei, vor allem Messen mit hoher Internationalität wie zum Beispiel die JAGD & HUND oder die InterTabac. Auf Platz zwei hinsichtlich der wirtschaftlichen Bedeutung liegen Kongresse, Tagungen und Firmenveranstaltungen.

Die Zahlen aus der aktuellen ifo-Studie

212 Millionen Euro werden durch Besucher und Aussteller bei Messen und Veranstaltungen jährlich in Dortmund ausgegeben. 2009 waren das noch 163 Millionen. Und fast 200.000 Übernachtungen in der Stadt gehen pro Jahr auf das Geschäft der Westfalenhallen Unternehmensgruppe zurück – etwa 50.000 mehr als bei der letzten ifo-Studie.

Das durch die Westfalenhallen Unternehmensgruppe induzierte Steueraufkommen für die Stadt Dortmund ist ebenfalls gestiegen. Waren es 2009 noch 2,1 Millionen Euro, so sind es heute 3 Millionen. Rund 2.200 Arbeitsplätze in der Stadt hängen von den Westfalenhallen ab. 2009 waren es noch unter 2.000.

Überregionale Effekte

Die wirtschaftliche Bedeutung der Unternehmensgruppe geht auch deutlich über Dortmund hinaus. So liegt die ausgelöste Kaufkraft in ganz Deutschland bei 493,2 Millionen Euro (davon in NRW: 382,6 Mill.). Die bundesweit von den Westfalenhallen abhängigen Arbeitsplätze belaufen sich auf 4.242 (davon in NRW: 3.437). Das ausgelöste Steueraufkommen beträgt in ganz Deutschland 87,7 Millionen Euro (davon in NRW: 33,1 Mill.).