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Westfalenhallen kündigen mehrteiliges Maßnahmenpaket an


Modernisierungsprojekte: Umfassende Weiterentwicklung des Standortes


Die Westfalenhallen Dortmund kündigen ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Weiterentwicklung des Messe-, Kongress- und Event-Standortes an. Nach der jüngsten Umgestaltung des Erdgeschosses im Kongresszentrum Westfalenhallen beginnt 2016 die Modernisierung des Obergeschosses. Noch größer ist das nächste Projekt. Unter dem Namen „Welcome2018“ wird ab Ende des Jahres ein neues Eingangsportal für die Messe errichtet. Auch erhält die gesamte Nordseite der Westfalenhallen in diesem Zusammenhang eine erweiterte Besucherachse mit neuer Anmutung. Zudem wird der gesamte Messevorplatz umgestaltet. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

„Mit diesem Maßnahmenpaket“, so Sabine Loos“, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, „erreichen wir eine umfangreiche Attraktivitätssteigerung unseres Standortes, und wir machen unser Veranstaltungsgelände fit für die Zukunft.“ Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, zeigt sich erfreut: „Die Westfalenhallen machen unsere Stadt auf diese Weise weiterhin zu einem modernen Treffpunkt für Besucher, Aussteller und Veranstalter. Ich begrüße diese zukunftsorientierten Investitionen sehr. Die neue Eingangshalle schafft eine neue Adresse und steht sinnbildlich für die Neuaufstellung."

Welcome2018
Herzstück der Zukunftsprojekte ist „Welcome2018“, das neue Eingangsportal. „Unser Ziel ist eine moderne, zeitgemäße Einlasssituation. Das ist heute im Messegeschäft, besonders bei Fachmessen mit Besucherregistrierung, unverzichtbar“, erläutert Sabine Loos. „Auf diese Weise sichern wir bestehende Messen am Standort und fördern auch die Generierung von Neugeschäft.“
Die Neugestaltung umfasst den Bau einer rund 4500 Quadratmeter großen Eingangshalle aus Glas vor Halle 4, in welcher der Ticketverkauf und die Besucherregistrierung wettergeschützt und in einem hellen, modernen Ambiente stattfinden können. Eine neue Besucherpassage bindet die Messe- und Eventhallen optimal an, um zukünftig eine verbesserte und schnell erfassbare Orientierung für Besucher bieten zu können. Die Folge: eine deutliche Verbesserung bei der Verteilung der Besucherströme.

Die neue Passage sorgt durch ihre attraktive Glasoptik für Transparenz nach außen, um den Geländekomplex der Westfalenhallen in Richtung der viel befahrenen Bundesstraße B1 insgesamt moderner und homogener wirken zu lassen.

Die wichtigsten Verbesserungen durch das Projekt im Überblick:

Für Besucher
Einheitliche, barrierefreie Besucherführung aus dem Foyer in alle maßgeblichen Messe- und Eventhallen hinein
Zeitgemäßes und zügiges Besucher-Management durch moderne Technologie
Mehr Aufenthaltsqualität durch zusätzliche  Gastronomie-Bereiche
Neue Presse-Lounge für Medienvertreter

Für Aussteller
Zentral gelegener „Full Service“ für Aussteller
Separater Ausstellereinlass

Für Veranstalter
Zusätzliche Konferenzräume für begleitende Veranstaltungsformate
 
Hohe Verglasungsanteile wärmen die Eingangshalle zur kalten Jahreszeit, austragende Dachkonstruktionen sowie horizontale Sonnenschutzbedruckung verschatten zur warmen Jahreszeit.
 
Der aktuelle Gestaltungsentwurf ist das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung. Durchgesetzt hat sich der Wettbewerbsbeitrag des Architekturbüros HPP International aus Düsseldorf.
 
Neuer Vorplatz
Weiterhin wird in den Jahren 2017/2018 die Außenfläche vor den Westfalenhallen 2, 3A und 3B zu einer attraktiven Vorplatzfläche umgestaltet. Sie fungiert zukünftig als zeitgemäßer Messevorplatz, der zum Verweilen einlädt und aus Richtung Osten optisch auf das neue Eingangsportal hinführt. Das Gelände bietet auch zusätzliche Outdoor-Ausstellungsfläche für Messen bzw. Veranstaltungsflächen für Events.

Modernisierung des Kongresszentrums
Der früheste Teil des Projektreigens zur Weiterentwicklung der Westfalenhallen ist die Modernisierung des Obergeschosses im Kongresszentrum. 2015 war bereits das Erdgeschoss aufwändig überarbeitet worden, nun also folgen die Kongressräume und Foyers im 1. Stock.  Das Interieur wird deutlich modernisiert, das Niveau der technischen Ausstattung wird angehoben, und der Brandschutz wird optimiert. Beginnen sollen die Arbeiten bereits Ende Mai 2016.

Investitionen und Perspektiven
Das gesamte Maßnahmenpaket hat einen Umfang von rund 35 Millionen Euro. Weitere Projekte zur Modernisierung des Standortes sollen folgen. „Die Weiterentwicklung“, verspicht Sabine Loos, „hört 2018 nicht auf.“

Die aktuell geplanten Projekte finden parallel zur Durchführung von Messen und Veranstaltungen statt. Ziel ist es dabei, den laufenden Betrieb so ungestört wie möglich ablaufen zu lassen. Die Westfalenhallen werden Besucher und Aussteller unter anderem auf ihren Internet-Seiten weiter gehend informieren. Eine Berichterstattung zum Baufortschritt des neuen Eingangsportals erfolgt auf www.welcome2018.de.

Bildzeilen:
Motiv 0177: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, Friedhelm Sohn, Aufsichtsratsvorsitzender der Westfalenhallen, und Matthias Faber, Architekt bei HPP International, (v.l.) mit einem Geländemodell der Westfalenhallen. Rot hervorgehoben: das neue Eingangsportal und die neue Besucherpassage.

Motiv 0183: 
Eine Stellwand zeigt bereits, wie es einmal aussehen soll. Davor (v.l.): Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, Friedhelm Sohn, Aufsichtsratsvorsitzender der Westfalenhallen, und Matthias Faber, Architekt bei HPP International.

Weitere Motive: Entwurfsansichten.